Weihnachts-Spam keine Chance geben.
Weihnachten ist leider nicht nur die Zeit der Nächstenliebe sondern auch die der Datendiebe und des Cyberbetrugs. Wie alle Jahre wieder werden Cyberkriminelle Social Engineering-Techniken benutzen, um ihre Opfer dazu zu bewegen, Links in Spam-Nachrichten anzuklicken, Dateien herunter zu laden oder Formulare mit vertraulichen Daten auszufüllen – natürlich alles unter dem Motto Weihnachten.
Die Angriffe verlaufen nach demselben Muster wie in der Vergangenheit, doch sind sie raffinierter und kommen in größerer Zahl. Trend Micro hat eine Liste mit den häufigsten Angriffsarten zusammengestellt. Nutzer sollten dabei eine erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen.
- Betrügerische Weihnachtskarten: Kriminelle nutzen gern elektronische Karten (e-Cards) als Köder für ihre Opfer, die sie darüber dazu bringen sollen, auf bösartige Links in Spam-Nachrichten zu klicken, um einen Download zu starten. Damit aber wird lediglich ein Trojaner installiert. Für diese Technik sind natürlich die Feiertage ein gefundenes Fressen, denn jeder könnte von Freunden oder Verwandten eine auf diesem Wege Feiertagsgrüße erhalten.
- Gefälschte Spenden-Websites: Bekanntlich sind Menschen vor dem christlichen Fest der Nächstenliebe spendierfreudiger. Dies nutzen Onlinekriminelle aus. Wer auf fingierte Spendenaufrufe über Mail antwortet, hilft niemand in Not, sondern verliert höchstens sein Geld oder vertrauliche Informationen.
- Malvertisement – fingierte Werbung: Auf der Suche nach Geschenken achten die Nutzer noch mehr auf Angebote und Werbung. Werbung auf Websites mit hohen Besucherzahlen werden von den Kriminellen häufig als Trigger für Malware Downloads missbraucht. Leider kann man davon ausgehen, dass diese bösartige Werbung nahezu überall eingebettet sein kann.
- Diebstahl persönlicher Daten über gefälschte Schnäppchen: Auf der Suche nach günstigen Angeboten im Web können Nutzern harmlos scheinende Umfragen zum Verhängnis werden. Sie versprechen als Belohnung für die Teilnahme Geschenke von Händlern, Preisnachlässe und andere Attraktionen. Tatsächlich aber werden die Teilnehmer Opfer einer Phishing-Site.
- Kurierbenachrichtigungen liefern Trojaner aus: Nachrichten von bekannten Kurierdiensten über nicht ausgelieferte Päckchen, die auf Abholung warten, enthalten in der Datei mit der angeblichen Rechnung Trojaner aus der ZBOT-Familie. Die Masche zieht selbstverständlich vor Weihnachten besonders gut.
- Rechnungen für fiktive Transaktionen: Mögliche Opfer erhalten eine E-Mail mit der Aufforderung, eine als Anhang mit geschickte „Quittung“ zu öffnen und auszudrucken. Diese enthält selbstverständlich einen Trojaner statt einer Bestätigung.
Anwender der Trend Micro-Produkte sind durch das Smart Protection Network vor diesen Gefahren geschützt, denn das intelligente Content-Sicherheitsnetzwerk erkennt bösartige URLs, Spam sowie Dateien und blockiert diese.
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