Tipps für das sichere Weihnachtseinkäufe online

Online einkaufen ist beliebter denn je. 14 Millionen Menschen in diesem Jahr allein in Deutschland, ihre Weihnachtseinkäufe online zu erledigen, so eine aktuelle Studie des Branchenverbands BITKOM. Für Cyberkriminelle bedeutet dieser Trend natürlich Hochkonjunktur. Deshalb ist besondere Vorsicht bei Einkaufenden geboten. Die Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat dazu einen Leitfaden zusammengestellt, worauf beim Online-Einkauf zu achten ist. Besonders wichtig, sind die Empfehlungen, die Sicherheit betreffend. Diese ergänzt Trend Micro mit der eigenen Expertise.

  1. Datensicherheit hat oberste Priorität. Der BVDW rät, darauf zu achten, dass in der Adressleiste des Browsers ein Vorhängeschloss-Symbol vorhanden ist, ein Zeichen, dass der gesamte Bestellprozess verschlüsselt abläuft. Somit soll sichergestellt sein, , dass die Kontakt- und Kontendaten des Käufers nur beim Anbieter ankommen. Weitere Zeichen für eine vertrauenswürdige Site sind die Abkürzung “https” vor der eingegebenen Adresse (gibt an, dass eine SSL-Verschlüsselung aktiv ist), die grün hinterlegte Adresszeile in vielen modernen Browsern und die Anzeige der richtigen Top-Level Domain. Prinzipiell müsste der Anwender immer auch das SSL-Zertifikat überprüfen (stimmt der Firmenname mit der der Webseite, die ich gerade besuche, überein). Moderne Browser nehmen dem Kunden allerdings bereits etwas Arbeit ab. Firefox beispielsweise warnt, wenn das Zertifikat für eine andere Web-Adresse (Domain) registriert wurde als die, die man gerade besucht. Sofern die Zertifikate des Betreibers von VeriSign stammen, erscheint vor https dann noch der Firmenname. Weiterhin weist der Leitfaden aber auch auf die Bedeutung der Art und Weise hin, wie der Online-Shop-Betreiber mit den Daten umgeht: Hinter dem Häkchen „Ich möchte auch Angebote von Partnern erhalten“ verbirgt sich zum Beispiel oft der Gedanke zum Weiterverkauf von Kundendaten. Unangenehme Werbung kann die Folge sein.
  2. Sichere Zahlungsmethoden schützen vor Betrug. Neben den klassischen Bezahlmethoden wie Vorkasse (kann riskant sein, wenn die Ware nicht ankommt, defekt ist oder Mängel aufweist), Nachnahme, Lastschrift, Rechnung und Kreditkartenzahlung haben sich weitere Methoden etabliert. Die bekanntesten sind PayPal, ClickandBuy, Giropay und andere. Sie bieten eine einfache, kostengünstige und schnelle Bezahlung. Bei diesen Verfahren sollten Nutzer darauf achten, dass sie kein trojanisches Pferd etc. auf dem Rechner haben, das das “virtuelle” Konto leer räumt. Natürlich sollte prinzipiell kein Online-Shopping auf einem “unsicheren” Rechner (z.B. im Hotel etc). durchgeführt werden. Wichtig ist auch die AGB der Anbieter – der Käuferschutz ist an strenge Richtlinien gebunden. Der Nutzer sollte die AGB/Datenschutzbestimmungen genau durchlesen und explizit einer Weitergabe von personenbezogenen Daten/Adressen widersprechen beziehungsweise überlegen, ob der Online-Händler tatsächlich Angaben zu Geburtstag/Telefonnummer und so weiter braucht. Ein Online-Shop, der nur wenige und für den Käufer unsichere Bezahlverfahren anbietet, sollte gemieden werden.
  3. Sicherheitssoftware, das Betriebssystem und andere Software schützt nur, wenn sie auf dem aktuellsten Stand ist: Gerade bei intensivem Surfen beziehungsweise Einkaufen im Internet ist es besonders wichtig, alle Schutzmaßnahmen auf neuestem Stand zu halten. Einen umfassenden und dennoch benutzerfreundlichen Schutz aller persönlichen Daten vor Hackern und Cyberkriminellen bietet Micro Internet Security und Internet Security Pro 10 – egal ob zuhause oder unterwegs. Die Programme greifen auf das Smart Protection Network von Trend Micro zu. Dieses erkennt im Hintergrund neue Bedrohungen, so dass Anwender, wo auch immer sie im Internet unterwegs sind, stets von einem sofortigen Echtzeit-Schutz profitieren. Die Software durchsucht etwa Inhalte von Webseiten in Echtzeit, sodass ein Nutzer auch als erster Besucher einer unsicheren Website geschützt ist.
  4. Seriöse Anbieter verstecken sich nicht: Der BVDW erläutert, dass Anbieter mit Postfachadresse und ohne Kontaktinformationen etwas zu verbergen haben. Daher sollten Kaufinteressenten auf ein klares Impressum mit vollständiger Firmenanschrift achten. Für ausländische Anbieter gelten andere Rechtsgrundlagen und nicht zuletzt andere Preise. Deshalb sollten die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Anbieters jederzeit und vollständig abrufbar sein. Außerdem empfiehlt der Verband, auf Zertifikate oder die Bewertung des Shops zu achten. Zertifikate wie Trusted Shops®, EHI oder das TÜV-Siegel stehen für sicheres Einkaufen im Netz. Dabei werden die Anbieter auf Preistransparenz, Lieferbedingungen, Datenschutz und nahezu 100 weitere Kriterien getestet. Sind diese zur Zufriedenheit erfüllt, erhält der Shop-Betreiber ein Zertifikat und kann damit werben. Bei kleineren Online-Shops können über Suchmaschinen schnell in diversen Foren Nutzerbewertungen gefunden werden.
  5. Suchergebnisse bei Produktvergleichen können manipuliert sein: Will der Käufer das beste Angebot finden, könnte ihm das Malware-bezogene Probleme einhandeln. Cyberkriminelle nutzen Google Trends, um häufig angefragte Produkte in den Suchergebnissen so zu manipulieren, dass sie zu bösartigen Websites führen. Trend Micro schätzt, dass in diesem Jahr die beliebtesten Geschenksuchanfragen sich auf , iPod, xbox, xbox 360 und Touch beziehen werden. Darüber hinaus sind noch vor Weihnachten auch neue Spiele zu erwarten, die Cyberkriminelle ebenfalls für ihre Zwecke nutzen. Auch hier schützt das Smart Protection Network, indem es diese Sites erkennt und blockiert
  6. Gefälschte Quittungen dienen als Köder: Genauso wie Nicht-Online-Käufer Belege für ihre Transaktionen erhalten, bekommen auch Online-Shopper Quittungen über E-Mail oder andere Kanäle. Fatalerweise nutzen dies Cyberkriminelle immer häufiger, um Empfänger dazu zu bringen, Dateien zu öffnen, die dann Malware enthalten. Hier gilt wie auch bei den anderen Gefahren, dass das Smart Protection Network bösartige Spam-Nachrichten erkennt und auch die darin enthaltenen URLs blockiert.
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Weitere Themen in dieser Ausgabe:

Viruswolli

Virus-Wolli # 65

Produkt News

Sicher, intelligent und einfach: Trend Micro Worry-Free Business Security 5.1

Unter dem Motto „sicher, intelligent und einfach” präsentiert Trend Micro zum Jahresbeginn die aktuelle Version seines Flaggschiff-Produktes für kleine und mittlere Unternehmen: Trend Micro Worry-Free Business Security 5.1. Die Worry-Free Lösung schützt die Windows Essential Server Solutions sowie Anwender von Microsoft Exchange 2007 auf Windows Server 2008. Sicher – Trend Micro Worry-Free Business Security 5.1 blockiert

Malware Top Ten

Malware Top Ten für Januar 2009

News aus der Schweiz

Am Kantonsspital St. Gallen haben Viren nichts zu suchen – Trend Micro OfficeScan schützt Schweizer Spitäler

Das Shared Service Center IT des Kantonspital St. Gallen ist für die IT Services des Spitals sowie weiteren, in einem Verbund zusammengeschlossenen, Spitälern verantwortlich. Zu den Aufgaben gehört dabei den E-Mail-Verkehr von unerwünschten Eindringlingen und Spam frei zu halten und die Anwender vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Diese hohen Anforderungen an die Sicherheitslösung werden

Corporate News

Trend Micro auf der CeBIT 2009 - Partner Power

Im Rahmen der diesjährigen CeBIT ist Trend Micro auf zwei Messeständen vertreten: Auf dem Planet Reseller und dem Heise Security World Forum. Planet Reseller: Partner im Mittelpunkt In Halle 25, E117 (Planet Reseller) tritt Trend Micro in den Dialog mit bestehenden und zukünftigen Partnern. Unsere Experten informieren vor Ort über die drängendsten Herausforderungen an die IT-Sicherheit 2009

Events

Veranstaltungskalender Februar / März / April 2009

entrada Sales und Solution Days: Email Lifecycle Management 24. Februar, Mercure Hotel Hamburg City, Hamburg www.entrada.de …………………………………………………………………………………………………….. Workshop der 3Xs IT zum Thema Email Sicherheit 26. Februar, Triple AcceSSS IT, Wr. Neudorf bei Wien www.3s-it.at/ …………………………………………………………………………………………………….. CeBIT 2009 03. – 08. März, Messegelände Hannover, Planet Reseller (Halle 25, E117) & Heise Security World Forum (Halle 11, D06) www.trendmicro.de/cebit …………………………………………………………………………………………………….. Trend Micro Security Live 2009 03. März, Vienna Marriott Hotel, Wien 04.

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Analysten von Gartner prognostizieren für das Jahr 2009 einen IT-Budgetszuwachs von 0,16 Prozent. Wie Trend Micro die aktuelle ökonomische Lage im IT-Sicherheitsmarkt einschätzt und mit welchen Strategien Kunden und Partner in 2009 unterstützt werden, erklärt Ihnen Frank Schwittay in unserer TopStory. Neues gibt es auch vom diesjährigen CeBIT-Auftritt: Trend Micro wird keinen eigenen Stand

Corporate News

Trend Micro klarer Testsieger - Cascadia Labs betont Vorteile des Smart Protection Network

Beim großen unabhängigen Vergleichstest von Cascadia Labs belegte Trend Micro einen überlegenen ersten Platz. Getestet wurden URL-Filtering- und Web-Sicherheitstechnologien. Dabei verwies Trend Micro mit der Lösung InterScan Web Security Appliance fünf marktführende Mitbewerber auf die Plätze. Trend Micro erzielte ein Gesamtergebnis von 73 Prozent – und konnte sich damit gegenüber dem Zweitplatzierten (64 Prozent) deutlich

TrendLab

Downad/Conficker baut Botnetz auf

Die Zeit der spektakulären Botnetze ist offenbar noch nicht ganz vorbei: Im vergangenen Monat berichteten viele Medien über die massive Ausbreitung des Wurms Downad/Conficker. Durch gezielte Ausnutzung der Microsoft Schwachstelle MS08-67, einer Infektion durch Datenaustausch und USB-Sticks sowie Cracking von Administrator-Passwörtern gelang es der Malware, Unternehmensnetze auf der ganzen Welt zu infiltrieren. Darüber hinaus blockiert

Schon gewusst?

2012 - Das Ende des Internets

2012 stehe das Ende des Internets bevor. Eine Spamwelle, die mit einer derartigen Hiobs-Botschaft die Runde machte, schockte vor kurzem viele Internet-Anwender. Denn für Unternehmen wie auch für Privatanwender ist ein Leben ohne Web inzwischen unvorstellbar. Die Spam-Schreiber waren diesmal besonders kreativ, indem sie das Ende des Internets verkündeten, über das sie im beigefügten PDF-Anhang

Nachgefragt

RICHARD JAVET, Channel Account Manager Schweiz bei Trend Micro

Im Web entdeckt

Generation Internet. Die Digital Natives: Wie sie leben - Was sie denken - Wie sie arbeiten

Autoren: John Palfrey und Urs Gasser • Erhältlich bei Amazon Sie gehören der ersten Generation an, die im Sternzeichen „Internet” geboren ist und sich ein Leben ohne Google nicht mehr vorstellen kann: die „Digital Natives”, deren Mediengewohnheiten Wirtschaft, Kultur und sogar das Familienleben tiefgreifend verändert haben. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen zeichnet das Sachbuch „Generation Internet.

Top News

Trend Micro auf der CeBIT 2009: Interview mit Frank Schwittay, Regional Director Central Europe

Für 2009 wird weltweit eine schwierige ökonomische Phase erwartet. Wie wird sich aus Sicht von Trend Micro der IT-Sicherheitsmarkt wirtschaftlich entwickeln? IT-Security-Lösungen sind bereits seit langem kein „nice to have” mehr, sondern unverzichtbare Geschäftsgrundlage. Daher erwarten wir für unsere Produkte keine großen Einbußen auf dem Markt. Der Return-on-Investment (ROI) ist im Sicherheitsbereich ohnehin unumstritten, allerdings werden